Biographie – Kindheit und Ausbildung

Mark Elliot Zuckerberg wurde am 14. Mai 1984 in White Plains als Sohn eines Zahnarztes und einer Psychotherapeutin geboren. Er wuchs zusammen mit seinen drei Schwestern Randi, Arielle und Donna in einem jüdischen Elternhaus auf. Er selbst bekennt sich aber später als Atheist. Nach der Highschool studiert er an der Harvard University Psychologie und Informatik und ist Mitglied der Studentenverbindung „Alpha Epsilon Pi“. 2004 gründet er das soziale Netzwerk Facebook, von dem er mit 28% einer der größten Anteilseigner ist, und bricht daraufhin sein Studium ab. Am 19. Mai 2012 heiratet er Priscilla Chan, eine Kinderärztin mit chinesischen Wurzeln. Mit ihr bekommt er am 2. Dezember 2015 seine Tochter Max (Maxima). Mit einem Gesamtvermögen von ca. 56,7 Milliarden Euro belegt er den 5. Platz der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt (Stand: 2017). 2009 galt er auch als jüngster lebender selfmade-Milliardär, wurde aber im September 2010 von seinem 8 Tage älteren Kollegen Dustin Moskovitz überholt. Im April 2012 gab Zuckerberg bekannt, dass Facebook für rund 760 Millionen Euro die Internetplattform Instagram gekauft hatte. Am 19. Februar 2014 kaufte Zuckerberg dann für 17,4 Milliarden Euro den Messenger WhatsApp.

Facebook Logo

Facebook, von der Uni-Website zur Weltplattform

2004 schrieb Mark Zuckerberg zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Severin Internetgeschichte und legte somit einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Internets. An der Uni Harvard gründete Zuckerberg die Website „Facemash“. Bei dieser Website konnte man Studentinnen anhand ihres Aussehens bewerten (ähnlich wie das heutige System von Tinder); dadurch kam er auf die Idee von Facebook. Denn er bemerkte, dass Menschen gerne Informationen über andere erfahren und bewerten möchten, genauso wie diese Informationen auch gerne teilen wollen. Facebook (zu Anfang noch „The Facebook“), war zuerst nur an der Uni Harvard verfügbar und war als reines Uninetzwerk gedacht. Das System wurde dann auch an andere Unis in den USA getragen und kam schließlich auch nach Großbritannien. Später wurde es dann der ganzen Welt zur Verfügung gestellt. Am 18. Mai 2012 ging Facebook mit einem Startwert von 38 Dollar pro Aktie an die Börse. Facebook Inc. verdiente dadurch 16 Milliarden Dollar. Dieser Börsengang gilt als der erfolgreichste eines Internetunternehmens. Aber schon innerhalb der ersten Woche stürzte die Aktie ab und fiel auf 19 Dollar pro Aktie, wodurch auch andere Internetunternehmen zu leiden hatten. Mittlerweile hat sich Facebook aber wieder erholt. Facebook hat aber auch viel mit Problemen zu kämpfen, was den unkontrollierbaren Inhalt angeht. Denn die Staatsanwaltschaft München prüft zur Zeit eine Klage gegen Mark Zuckerberg. Dabei geht es um das passive Zulassen von Morddrohungen und Volksverhetzung.

Der Winkelvoss-Streit

Die Zwillinge Tyler und Cameron Winkelvoss, die 2006 den 6. Platz beim Rudern bei der Olympiade in Peking gewonnen hatten, klagten 2004 gegen Mark Zuckerberg wegen Urheberrechtsverletzung. Zusammen mit Divya Narendra gründeten sie das Uninetzwerk ConnectU. Sie beschuldigten Zuckerberg, der ihnen bei der Website helfen sollte, die Idee des sozialen Netzwerks gestohlen zu haben. Das mündete in einen Rechtsstreit, der in einem Vergleich endete, bei dem Zuckerberg den Zwillingen gut 65 Millionen Dollar zahlte.

Spenden und soziales Engagement

Zuckerberg und seine Frau engagieren sich viel im sozialen Bereich. Da sie sich bis auf ein Haus nicht viel Luxus leisten, können sie viel in soziale Organisationen investieren wie z.B. 100 Millionen an Schulen und an Bildungsstiftungen. Ausserdem spendete er viel an die Silicon Valley Community Foundation und zusammen mit seiner Frau plant er 3 Milliarden im Kampf gegen Krankheiten zu investieren. Mit der Geburt seiner Tochter gab er auch bekannt, dass er die „Chan-Zuckerberg-Stiftung“ gründen wolle, in die 99 Prozent seines Facebook-Aktienvermögens fließen wird (ca. 45 Milliarden Dollar).

Kauf anderer Firmen

WhatsApp

Einer der wohl wichtigsten Käufe und taktisch klügsten Entscheidungen war der Kauf von WhatsApp am 19. Februar 2014. Der Messenger stellte eine Konkurrenz zum hauseigenen „Facebook Messenger“ dar. Facebook kaufte WhatsApp für 17,4 Milliarden Dollar mit dem Versprechen an die Nutzer, Facebook und WhatsApp nicht miteinander zu verbinden.

Instagram

Im April kaufte Zuckerberg den Online-Fotodienst „Instagram“ für eine Milliarde US-Dollar, der zu diesem Zeitpunkt nur zwölf Mitarbeiter hatte und keinen Gewinn einbrachte.

Oculus Rift

Am 25. März 2014 gab Facebook den Kauf von Oculus Rift Vr. Inc. bekannt. Das Unternehmen, welches für seine Erfolge im Bereich der virtuellen Realität und der Entwicklung einer der ersten VR-Brillen bekannt ist, wurde für 2 Milliarden Dollar gekauft.

Ausblick und Zukunft

Wie bereits erwähnt, haben Mark Zuckerberg und seine Frau vor in der Zukunft viel Geld in gemeinnützige Organisationen zu stecken. Dabei ist ihnen vor allem der Bildungsbereich wichtig, der direkt ihre Tochter betrifft. Über die Zukunft von Facebook sagte Zuckerberg, dass sich mehr auf die App und den mobilen Bereich gekümmert werden muss. Außerdem plant er für Facebook eine Suchfunktion einzuführen, ähnlich wie bei Google. Denn jetzt schon gehen täglich über eine Milliarde Suchanfragen ein, die Facebook noch unbeantwortet lässt. Wir können uns auf jeden Fall noch auf viele Ideen freuen, von dem Mann, der die Welt ein bisschen kleiner gemacht hat.