Mit einer nebenberuflichen Tätigkeit vom heimischen PC aus über Nacht zum Millionär zu werden: Diese Idee verbinden viele Menschen mit dem Begriff „Trading“. Immer wieder findet man in der Presse Werbung von erfolgreichen Tradern, die es offenbar innerhalb kürzester Zeit zu unvorstellbarem Reichtum gebracht haben. Gerne ergänzt um plakative Zahlen und ansprechende Bilder, lassen diese Berichte den Eindruck entstehen, das Trading der ideale Nebenjob für jeden ist, der bequem, schnell und sicher zu Geld kommen möchte. So schön diese Vorstellung sein mag: Sie ist trügerisch. Wahr ist, dass man mit Trading Geld verdienen kann und dass man es als Nebenerwerb von zu Hause betreiben kann. Wer die Märkte beobachtet und die Chancen und Risiken abwägt, kann sich einen spannenden Nebenjob mit einem attraktiven Einkommen aufbauen. Doch die Gewinne im Millionenbereich dürften den Profis vorbehalten sein, die entsprechende Verlustrisiken tragen wollen. Wie also funktioniert Trading als Nebenerwerb, und worauf sollte man als Einsteiger achten?

Trading: Eine Wette auf die Entwicklung der Märkte

Im Prinzip besteht Trading aus dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder Sachwerten. Gehandelt werden in der Regel Aktien, Fremdwährungen, Derivate und Rohstoffe. Vereinfacht gesagt wettet der Trader bei jedem Kauf darauf, dass eine bestimmte Wertentwicklung seiner Aktie oder seiner Fremdwährung eintritt. Sofern das Papier diese Entwicklung nimmt, realisiert der Händler einen Gewinn. Entwickelt sich das Papier in die andere Richtung, entsteht ein Verlust. Diese Wette auf den Kursverlauf bezeichnet man als Differenzkontrakte oder „Contracts for Difference“ (CFD). Die Kursentwicklung wird entweder über einen recht kurzen Zeitraum von wenigen Minuten oder Stunden vorhergesagt oder über eine längere Phase von mehreren Wochen oder Monaten. Das Risiko des Anlegers, dass die vorhergesagte Kursentwicklung nicht eintritt, steigt natürlich mit der Länge des Prognosezeitraums. Wenn der Fristablauf unmittelbar bevorsteht, ist es einfacher, die richtige Entwicklung zu prognostizieren als bei einer längeren Phase. Aufgrund des recht hohen Risikos ordnet man das Trading mit Aktien, Devisen oder Rohstoffen dem spekulativen Anlagegeschäft zu.

Ideal bei Interesse für die Finanzmärkte

Der Kauf und Verkauf von Wertpapieren und Rohstoffen aller Art geht immer mit einem gewissen Verlustrisiko einher. Der Anleger muss sich darüber im Klaren sein, dass er das eingesetzte Kapital ganz oder teilweise verlieren kann. Natürlich gibt es beim Trading verschiedene Sicherungsmechanismen. Zum Beispiel kann man bei einigen Anbietern den vielversprechenden Anlagestrategien von Profis folgen und diese schlicht kopieren. So schafft man den Einstieg in das Tradinggeschäft leichter und baut Schritt für Schritt immer mehr Markt- und Handelskenntnisse auf. Außerdem kann ein Händler bestimmte Untergrenzen und Limits für jedes Wertpapier angeben. Sofern der Kurs eines Papiers unter diese Grenze zu fallen droht, wird automatisch ein Verkauf durchgeführt. So vermeidet man exorbitant hohe Verluste von angelegten Geldern.

Für Einsteiger, die sich dieser Risiken bewusst sind und die sich für die Bewegungen an den Finanz- und Kapitalmärkten interessieren, ist Trading eine sehr gut geeignete Form des Nebenerwerbs. Allerdings muss man bereit sein, sich Schritt für Schritt mit den Märkten und mit ihren Gesetzen vertraut zu machen. Dazu bieten einige Broker ein gut aufgestelltes Programm an Onlineseminaren an. Diese Webinare bieten einen breiten Überblick über die verschiedenen Handelsklassen, über die Märkte und über die möglichen Transaktionen. Besonders attraktiv ist das Trading natürlich, weil es heute online über einen Broker durchgeführt wird. Der Händler kann also sehr bequem und flexibel von zu Hause aus zu jeder Zeit arbeiten und ist nicht an Öffnungszeiten der Börsen oder an bestimmte Örtlichkeiten gebunden. Bietet der Broker eine mobile Variante seiner Handelsplattform an, kann man sogar von jedem mobilen Endgerät aus handeln. Gerade deshalb kann man Trading sehr gut im Homeoffice machen und bequem von zu Hause aus arbeiten. Ein attraktiver Nebenverdienst lässt sich so Schritt für Schritt gut aufbauen.

Ein seriöser Broker ist Voraussetzung

Wer mit Trading Geld verdienen will, sollte die Kriterien kennen, an denen man einen optimalen Onlinebroker erkennt. Im Idealfall ist der Broker von der nationalen Finanzaufsichtsbehörde zertifiziert. Das ist das höchste Qualitätsmerkmal für einen Onlineanbieter. Für im Ausland ansässige Broker ist eine Niederlassung in Deutschland oder mindestens eine telefonische Hotline in Deutschland sehr zu empfehlen. Für den Broker sollten unabhängige Testergebnisse vorliegen und veröffentlicht sein, die die Qualität belegen. Sind diese Kriterien erfüllt, kann man mit Trading über diesen Broker einen lukrativen Nebenerwerb aufbauen.